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Von Fuhrmännern und Gastwirten

Fuhrmannsstrasse

Es entstand eine Fuhrmannsstrasse um Geleit und Brückenzölle zu umgehen die durch die Kleinstaaterei besonders im Reußen Land (Lobenstein, Ebersdorf, Schleiz, Greiz, Gera) auf der Handelstrasse Nürnberg-Leipzig zu zahlen waren. Diese Strasse verließ bei Hornsgrün die reguläre Strecke und führte in nordwestlicher Richtung über Helmsgrün, vorbei an Eliasbrunn nach Ruppersdorf wo sie sich im Tännich teilete die eine ging über Gahma Leutenberg nach Saalfeld und dann entlang der Saale. Die andere führte von der Gabelung an Thimmendorf und Altengesees vorbei nach Lothra und weiter über Pößneck bis nach Weißenfels. Durch diese Strasse entstanden in den Orten Schänken in denen auch Bier gebraut wurde. Wahrscheinlich entstand auch eine Schmiede durch die Strasse das ist aber nicht nachweisbar

Ruppersdorf und das Bier

Aus dem Jahr 1651 ist bekannt das einigen Schankwirten, an der Fuhrmannstrasse, erlaubt wurde ihr Bier in Ruppersdorf zuholen. Das Bier wurde damals in der Gaststätte "Zum Erbkretzschmar" gebraut. Bei Erdarbeiten hatte man die alte Holzwasserleitung die zur Brauerei führte gefunden. Das Bier scheint nicht besonders beliebt gewesen zu sein da man aus Lobenstein Bier einführte. Der letzte Nachweiß über das brauen von Bier stammt aus dem Jahr 1836. Das die Braukunst nicht fortbestand liegt nicht nur am aufkommen der Dampfbierbrauereien

Gaststätten

Neben dem Gasthaus "Zum Erbkretzschmar", das seit 1500 bestand und später als Konsumverkaufsstelle diente, gab es den mittleren Gasthof als Gemeindeschenke der 1836 entstanden ist, der heute aber nicht mehr steht. Und nach der Revolution 1848 enstand der untere Gasthof. Mit dem Bau des heutige Birkenhof wurde 1987 begonnen und 1989 fertig gestellt. Heute hat der Ort noch 2 Gasthäuser dem "Birkenhof" und dem "Landgasthof Schmidt"