Seit 1958 befand sich auf dem Gebiet ein Schießplatz der kasernierten Volkspolizei. Zu dieser Zeit konnten die Bauern noch ihre Felder bewirtschaften. Im Jahre 1964 wurde zwischen Ruppersdorf und Thimmendorf der Truppenübungsplatz der NVA Grenztruppen offizell gegründet. Ein Jahr später fand man auf dem Gebiet einen Pechofen der auf Teergewinnung schließen lässt. Jedoch läßt sich die genaue Betriebsdauer nicht festellen. Nach der Wende wurde der Platz aufgegeben und das Areal steht seit dem 10.07.1997 unter Naturschutz
Da das Gebiet lange Zeit für die Allgemeinheit unzugänglich war konnten sich verschiede Pflanzen und Tiere relativ ungestört ansiedeln. Auf den ehemaligen Schiessbahnen befinden sich heute artenreiche Heideflächen. Auch in den angrenzenden Waldflächen haben sich naturnahe bereiche entwickelt in denen man unter anderem Schwarzspechte und verschiede Kauzarten findet. Das Gebiet umfasst ca 236 Hektar