Traditionen und Feste

Ruppersdorf in Thüringen

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Neben dem Strohwickel am Aschermittwoch gibt es mit dem Maibaumaufstellen und der Kirmes im November 3 Höhepunkte im Jahr

Maibaum

Der Maibaum wird in Ruppersdorf traditionell am 30. April von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, bis 2011 auf dem Platz unterhalb des Birkenhofs aufgestellt, seit dem an der Schule. Dies erfolgt mit Seilen und Holzstangen und dem nötigen Geträken. Vorher wird der Baum von den Kameraden aus dem Wald eholt. Nach der Zeremonie folgt ein Fackelumzug durch dem Ort und anschließenden Lagerfeuer. Da in vielen Orten der Maibaum in der Nacht zum 1. Mai abgesägt werden hält die Feuerwehr Nachtwache.

Kirmes

Ist traditionell am ersten Wochenende im November. Die Kirchweih wurde ursprünglich zu Michaelis (29. September Tag des Erzengels Michael) gefeiert. Früher waren es 3 Feiertage. Am ersten ging es in die Kirche, danach gab es einen Festschmaus. Am Abend ging es auf den Saal und die Musik spielte. Am 2. Tag zog die Jugend mit den Musikanten von Haus zu Haus und blasen jeden ein Ständchen (Ständerle). Der 3. Tag war ein Trauerspiel denn es wurde die Kirmes zu Grabe getragen. Heute verläuft die Kirmes etwas anders, begonnen beim "Ansaufen" am Donnerstag über den ruhigen und gemütlichen Freitag und Ständerle am Samstag sowie dem Kirmestanz am Samstagabend bis zum Frühschoppen der auch mal bis spät in die Nacht gehen kann sowie dem Kindernachmittag den es seit 2013 wieder gibt am Sonntag

Vergangene und eingeschlafene Traditionen

Über die Jahre haben sind einige Dinge im kulturellen Leben von Ruppersdorf verschwunden so gab es bis Ende der 1950er Jahre noch einen Gesangsverein. Von 1968 bis 1977 wurde in Ruppersdorf auch Fasching gefeiert und in den 1980er Jahren gab es 10 Dorfstubn. Auch das BIrkenstecken an Pfingsten war lange Brauch im Ort.